eisbörg - faire Streetwear Kleidung hergestellt in Dresden, Deutschland, Header schwarz weiß

Über faire Streetwear und uns

eisbörg. Das sind wir: Linda und Therése.

Gegründet 2013 ist eisbörg unser kühler Traum gestrickt aus der Liebe zum Design, hochwertiger Streetwear und der Idee zum bewussten Umgang mit Kleidung. Gemeinsam entwickeln wir unsere Produkte vom Entwurf, über die Schnitterstellung bis zur Fertigung in unserem eisbörg Studio in Dresden.

Linda made your Clothes. Designerin von eisbörg Therese made your Clothes. Designerin von eisbörg

 

Vielleicht hast Du Dich schon öfter gefragt:
Was genau ist mit fairer Mode eigentlich gemeint?
Welche Produktionsschritte finden bei „Made in Germany“ tatsächlich in Deutschland statt?
Warum wird so oft mit veganer Mode geworben, ist Kleidung nicht meistens vegan?
Wie nachhaltig ist Bio Kleidung?
Was ist Slow Fashion?
Warum kostet faire Mode mehr?

Faire Mode

Der Begriff faire Mode ist leider ziemlich unspezifisch und es gibt dafür keine genauen Kriterien. Da er nicht geschützt ist, kann ihn jeder nach eigenem Ermessen verwenden.
Ganz allgemein bedeutet fair: sich gerecht und moralisch korrekt zu verhalten. Doch wem gegenüber sollten wir im Zusammenhang mit unserer Kleidung fair sein? Im Idealfall gegenüber jedem Menschen, jedem Tier und unserer Umwelt, welche mit unserer Kleidung irgendwie in Berührung kommt.
Das sind im Lebenszyklus eines Kleidungsstückes ganz schön viele:

  1. Die Bauern, welche die Baumwolle anbauen und ernten, die Tiere, die den Rohstoff (z. B. Wolle, Seide, Leder) liefern, die Umwelt, in welcher der Rohstoff wächst.
  2. Die Umwelt, welche beim Transport der Ware vom Feld zu den Produktionsstätten belastet wird.
  3. Die Arbeiter, die Rohstoffe zu Stoff verarbeiten, die Umwelt, in die die dabei entstehenden Abfallstoffe (z.B. beim Färben, Bleichen, Imprägnieren) gelangen.
  4. Die Menschen in den Betrieben, die aus den Stoffen Kleidung herstellen, die Umwelt, in welche der dabei entstehende Müll (Zuschnittreste, fehlerhafte Ware) gelangt.
  5. Die Umwelt, welche beim Transport der Ware von der Produktionsstätte zum Verkäufer durch Abgase und Verpackungsstoffe belastet wird, die Lageristen und Verkäufer die die Kleidung an uns Konsumenten bringen.
  6. Wir beim Tragen der Kleidung.
  7. Unsere Umwelt, in welche Kleidungsstücke (abgenutzte Kleidung aber auch viel zu oft Neuware) als Müll gelangen.

Leider geht es bei der Herstellung konventioneller Mode meist ganz und gar nicht fair zu. Bei der Herstellung werden giftige Schadstoffe verwendet, welche die Umwelt belasten und gesundheitsschädigend für die am Produktionsprozess und Verkauf beteiligten Menschen, sowie für Dich beim Tragen der Kleidung sind. Tiere werden für die Gewinnung der Rohstoffe (z. B. Leder und Wolle) verletzt oder getötet. Die Menschen, welche die Kleidung produzieren, müssen zu menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und werden nicht angemessen entlohnt.

Faire Kleidung sollte also so sozial, tiergerecht und umweltfreundlich wie möglich sein.

Damit Du nachvollziehen kannst, wie fair unsere eisbörg Styles sind, gehe ich nun auf die einzelnen Aspekte genauer ein.

Made in Germany

„Made in Germany“ ist ja leider (Achtung: schlechter Wortwitz!) etwas aus der Mode gekommen. Dabei steht die Bezeichnung auch national und international für eine gute Qualität. Außerdem kann man davon ausgehen, dass „Kleidung made in Germany“ unter fairen Bedingungen hergestellt wird. Dank den verhältnismäßig hohen sozialen Bedingungen und des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns sind die Arbeitsbedingungen in Deutschland besser als in vielen anderen europäischen Ländern. Außerdem wird auf den kurzen Transportwegen vom Hersteller bis zum Endverbraucher wesentlich weniger CO2 produziert, als bei länderübergreifenden Produktionsstätten.

Wann die freiwillige Ursprungsbezeichnung „Made in Germany“ verwendet werden darf, ist leider nicht gesetzlich geregelt. Wer den Begriff aber überstrapaziert, kann dafür durchaus abgemahnt werden. Daher kann man also erwarten, dass zumindest etwa die Hälfte der Wertschöpfung in Deutschland stattfindet.

Unsere Mode wird aktuell zum Großteil von uns persönlich in unserem eisbörg Studio in Dresden designt, zugeschnitten, genäht, verpackt und versandt. Unterstützung erhalten wir von kleinen regionalen Produktionsstätten. Aufgrund der generell verhältnismäßig sehr guten Arbeitsbedingungen in Deutschland können wir die faire Verarbeitung vom Zuschnitt bis zur letzten Naht zu einhundert Prozent garantieren.

 

Da es hier um ganz viel Transparenz und Ehrlichkeit gehen soll, gleich mal vorweg ein Geständnis: Ich (Linda) plane schon seit fast einem Jahr diesen Artikel zu schreiben, aber im Arbeitsalltag zwischen der Nähmaschine, dem beantworten von Mails und dem Gang zur Post ist das auf meiner To-do-Liste leider immer wieder nach hinten gerutscht. Jedes Mal, wenn wir euch per E-Mail oder auf Design-Messen Fragen zum Thema Nachhaltigkeit beantwortet haben, habe ich danach im Kopf diesen Artikel perfekt ausformuliert und formatiert. Leider wurde seither noch immer nicht die Hirn-zu-Website Direktübertragung erfunden und daher sitze ich nun hier und tippe ganz altmodisch per Zweifinger-Adlersuchsystem. Und damit diesmal auch garantiert nichts dazwischen kommt, lasse ich euch an der Entstehung teilhaben und verspreche euch, alles dafür zu tun, um bis Jahresende alle wichtigen Aspekte erläutert zu haben. Es lohnt sich also in den nächsten Tagen und Wochen immer mal wieder vorbei zu schauen!

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